Schwere psychische Erkrankungen wie Psychosen, bipolare Störungen oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen weisen häufig gemeinsame biologische und psychologische Grundlagen auf.
Im Rahmen von ECYM werden die Studienteilnehmer*innen daher durch ein umfassendes „Deep Phenotyping“ charakterisiert, welches klinische, kognitive und biologische Untersuchungen umfasst. Daten aus Genetik, Elektrophysiologie, Bildgebungsverfahren, Verhalten und Sprache werden miteinander verknüpft. Zusammenhänge und Veränderungen von Symptomen können so analysiert sowie das Funktionsniveau über die Zeit nachvollzogen werden. Dieses Wissen kann dazu beitragen, personalisierte Präventions- und Behandlungsansätze zu entwickeln.
