Maria Luise da Costa Zemsch ist Doktorandin in der Brain Simulation Section von Petra Ritter am Berlin Institute of Health an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ihre Forschung konzentriert sich auf schnell wirksame Therapien bei Depressionen, darunter Ketamin, Elektrokrampftherapie und totale Schlafdeprivation. Mithilfe rechnerintensive Methoden untersucht sie die zugrunde liegenden neuronalen Mechanismen dieser Behandlungen und analysiert, wie unterschiedliche Wirkprinzipien zu antidepressiven Effekten konvergieren können. Ziel ihrer Arbeit ist es, neurobildgebungsbasierte Biomarker zu identifizieren, um Behandlungsergebnisse besser vorherzusagen und eine stärker personalisierte Therapieauswahl zu ermöglichen. Darüber hinaus engagiert sie sich aktiv in Initiativen zur Förderung von Diversität, Geschlechtergerechtigkeit und psychischer Gesundheit in der Wissenschaft.
Maria Luise da Costa Zemsch
Photo: Phil Dera
