Christoph V. M. Huettl ist Early Career Researcher in der Brain Simulation Section am Berlin Institute of Health der Charité – Universitätsmedizin Berlin in Kooperation mit dem Psychiatry Neuroimaging Laboratory der Harvard Medical School. Seine Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von Computational Neuroscience, Neuroimmunologie und Klinischer Neurowissenschaft mit einem Schwerpunkt auf neuroimmunologischen Mechanismen kognitiver Symptome bei Psychosen.
Ziel seiner Forschung ist es, zugrunde liegende Mechanismen zu identifizieren, die den Schweregrad klinischer Symptome und die kognitive Leistungsfähigkeit von Patient*innen beeinflussen – insbesondere im Hinblick auf entzündliche Prozesse. Durch die Integration von Methoden aus Data Science, theoretischer Neurowissenschaft und Biomedizin verbindet seine Forschung verschiedene Ebenen – von biologischen Mechanismen auf Mikroebene über krankheitsspezifische Hirnnetzwerk-Signaturen und Ganzhirndynamiken bis hin zu in vivo-Outcomes.
Mithilfe personalisierter Gehirnsimulationen mit The Virtual Brain identifiziert er simulationsbasierte virtuelle Biomarker zur Vorhersage klinischer Verläufe. Diese könnten künftig translational nutzbare Anwendungen in Diagnostik, Behandlung und Prävention von Erkrankungen wie Psychosen unterstützen.
